CDU Mühlheim am Main
© CDU Mühlheim am Main 2020 - 2021

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Programmpunkt: Stadtentwicklung und Verkehr
Mühlheim liegt inmitten des Rhein-Gebiet-Gebiets. Der Slogan: „Mühlheim nach New York: nur einmal Umsteigen” ist mit der S-Bahn durchaus richtig. Global denken, lokal handeln heißt unsere Maxime. Gerade auch deswegen ist Wohnen in Mühlheim so attraktiv. Wir haben in den letzten Jahren viele „Großprojekte in Mühlheim gesehen. So wichtig es ist, neuen Wohn - raum zu schaffen, so bedeutsam ist es auch, den liebenswerten Charakter von Mühlheim zu bewahren. Wachstum um jeden Preis darf es nicht geben, grüne Flächen und Fernblick muss es auch weiterhin geben. Daher werden wir die Umsetzung des Bebauungsplans 81 auf der nördlichen Dietesheimer Straße auch in der nächsten Legislaturperiode nicht in Angriff nehmen und das Verfahren einstellen. Bei der Umwandlung von bestehenden Gewerbearealen oder Mischgebieten in Wohngebiete muss den örtlichen Gegeben - heiten verstärkt Rechnung getragen werden. Auch hier gilt: Kein ungebremster Zuwachs um jeden Preis. Wir wollen künftig einen noch verantwortungsvolleren Umgang mit der begrenzten Ressource Bauland pflegen. Wir werden deshalb stärker als bisher das Stadtgebiet überplanen. Mit Bebauungsplänen in heute unbeplanten Gebieten ergibt sich die Möglichkeit, früh und ohne Zeitdruck Zielstellungen und Problemlagen zu diskutieren und das Beste für Mühlheim zu entwickeln. Nicht alles, was wünschenswert ist, ist rechtlich auch machbar, vieles aber mit gutem Willen und professioneller Planung doch umsetzbar. Zentral ist für uns auch die Stellplatzproblematik. Es ist kein Geheimnis, dass es in vielen Mühlheimer Straßen bereits jetzt großen Parkdruck gibt. Hier setzen wir uns intensiv für eine weitere Reform der Stellplatzsatzung ein, damit bei Neubauten der Bedarf an Parkplätzen auch gedeckt wird. Der Regelfall muss, gerade bei größeren Mehrfamilienhäusern, 2 Stellplätze pro Wohneinheit sein. Die Mühlheimer Altstadt und die Ortskerne („Dalles“) in Dietesheim und Lämmerspiel sind lebendige Ortsmitten, die nicht nur Festivitäten Raum geben, sondern auch Menschen Anlaufpunkte und Lebensqualität bieten. Die Aufwertung der Mühlheimer Altstadt vor vielen Jahren und die abgeschlossene Sanierung des Vorplatzes von St. Markus haben gezeigt, wie eine liebenswerte Altstadt entstehen kann. Aus diesem Grunde wollen wir auch die Altstadt Dietesheims und den Ortskern von Lämmerspiel aufwerten. Hierbei muss geprüft werden, ob eine Erhaltungssatzung der richtige Weg ist. Außerdem wollen wir an den Fassaden der historischen Gebäude und Plätzen in der ganzen Stadt mit Hin - weistafeln auf deren Geschichte hinweisen. Ein eigener Denkmalpreis wäre wünschenswert. Die Geschichte soll nicht nur im Museum oder zu besonderen Anlässen erlebbar sein, sondern auch stärker im Alltag. Die CDU Mühlheim hat sich in den letzten Jahren dafür stark gemacht, bezahlbaren Wohnraum in Mühlheim zu ermöglichen. Das zwischenzeitlich entwickelte Neubaugebiet in Lämmerspiel ist dafür ein gutes Beispiel. Aber auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Die Aufgabe des heutigen Sport - geländes der TG Lämmerspiel in den nächsten Jahren bietet eine gute Gelegenheit für die Entwicklung eines Filetstücks im Herzen Lämmerspiels. Wir wollen prüfen, ob hier über Erbrechtsvergaben Mühlheimer Familien geför - dert werden können, die sich angesichts der Grundstückspreise in Mühlheim ansonsten kein Eigenheim leisten können. Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist gerade auch die Verkehrspolitik. Wir wollen die Sanierung und Aufwer - tung der Straßen Mühlheims fortsetzen. Die Abschaffung der Straßenbeiträge war ein wichtiger Schritt zur gerechten Verteilung der Lasten auf alle Schultern. Der Verkehr in Mühlheim ist aber auch für manche Bürger mit großen Belas - tungen verbunden. An den Bundesstraßen in Mühlheim und Dietesheim haben wir deshalb vor Jahren ‚Blitzer‘ installiert, aber auch zwei mobile Trailer angeschafft, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und damit auch den Lärm zu senken. Wir wollen weiter für mehr Sicherheit auf der Straße und weniger Lärm für die Anwohner sorgen. In Lämmerspiel wird der Bereich mit Tempo-30 erweitert, um eine Verbesse - rung vor allem der Lärmsituation zu schaffen. Die Situation auf der B 43 mit einem stagnierten Verkehrsversuch, den HessenMobil offenbar vergessen oder ver - drängt hat, ist unbefriedigend und muss dringend gelöst werden. Schnellstens muss HessenMobil die Auswertung liefern, damit entschieden werden kann, ob ein Umbau sinnvoll ist. Insbesondere ist uns wichtig, dass der Verkehr ohne Rückstau fließt, die Rettungswege erhalten bleiben und der Fahrradverkehr sicher ist. Letztlich ebenfalls ent - scheidend ist aber auch, wie viel Mühlheimer Steuergeld für einen finalen Umbau aufgewendet werden muss. In einem transparenten Diskussionsprozess muss dann zügig eine Entscheidung die auch Rückbau zum alten Zustand heißen kann – gefällt werden. Ein weiteres zentrales Verkehrsprojekt kann eine neue Mainbrücke sein. Hier muss als nächstes eine fachliche Unter - suchung der Verkehrsströme und der Sinnhaftigkeit einer neuen Mainquerung erfolgen, damit auch hier eine öffentliche Diskussion geführt werden kann. Zur Verbesserung des Fahrradverkehrs setzen wir uns für einen ausgebauten Fahrradweg nach Hausen ein. Wir set - zen uns außerdem für einen modernen Radschnellweg zwischen Offenbach und Hanau ein. Fahrrad-Querungen in verschiedenen Kreuzungsbereichen der Stadt müssen zudem optimiert werden. In der Corona-Pandemie sind die Probleme mit der S-Bahn etwas in den Hintergrund getreten, aber dennoch nicht gelöst. Es ist eine Zumutung für Pendler, wenn ständig Verbindungen ausfallen oder vorzeitig in Offenbach-Ost enden. Pünktlichkeit nur in den Hochglanzbroschüren des RMV zu beschwören reicht nicht aus. Hier muss der RMV endlich Abhilfe schaffen. Auch der Erhalt der direkten S-Bahn-Verbindung zum Flughafen ist für uns besonders wichtig und darf nicht für die nordmainische Linie aufgegeben werden. Wir wollen die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs erhalten und mindestens für eine stabile Grundversorgung in allen Stadt- und Ortsteilen sorgen. Wir werden den Hopper als neue Form eines Ruftaxis in Mühlheim einführen und erhalten, solange dies finanziell keine Mehrkosten gegenüber einem Stadtbus für die Stadtwerke bedeutet. Sinnvolle Stadtentwicklung heißt auch, die flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Aus diesem Grunde setzen wir uns seit Jahren für eine wohnortnahe Supermarktversorgung und gegen Märkte auf der grünen Wiese ein. Diese Politik war erfolgreich. Jeder Stadtteil besitzt heute fußläufig erreich - bare Supermärkte. Auch in Zukunft wollen wir diese Politik fortsetzen und weiter wohnortnahe Supermärkte erhalten und ansiedeln. Insbesondere die Bahnhofsstraße hat nach wie vor für viele Mülheimerinnen und Mühlheimer eine wichtige Funktion als Einkaufsmeile der Stadt. Sie gilt es zu erhalten. Allerdings ist der Einfluss der Stadt begrenzt. Gerade auch irrationale Mietvorstellungen sind oft ein Grund für den Wegzug oder die Geschäftsaufgabe von Einzel - händlern. Stetige Gespräche mit den Vermietern sind uns wichtig, um hochwertigen Einzelhandel in der Stadt zu halten und neue Geschäfte anzusiedeln. Wir wollen die Ansiedlung von Spielhallen unterbinden und mindestens erschweren. Wir werden uns speziell für die Einzelhändler Mühlheims einsetzen. Wichtig ist deshalb für uns ein funk - tionierendes Stadtmarketing. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Anstrengungen ist der Umweltschutz in Mühlheim. Es schadet der Umwelt- und Klimapolitik nachhaltig, wenn sie mit Ideologie betrieben wird. Es muss darum gehen, mit einer kosteneffektiven Politik Probleme anzugehen, nicht bloß Maßnahmen zu treffen, die möglichst öffentlichkeitswirksam sind und mit denen moralische Überlegenheit manifestiert werden kann. Die Ressourcen müssen so eingesetzt werden, dass die beste Wirkung, nicht nur eine gefühlte, entfaltet wird. Wir haben in Mühlheim bereits viel erreicht, ohne dass teure Hochglanzkonzepte erstellt wurden. Deswegen haben wir sehr früh damit begonnen, die Wohnungen der städtischen Wohnbau GmbH energetisch zu sanieren und mit hochmodernen Heizsystemen auszustatten. Auch die städtischen Sporthallen wurden bereits saniert. Ebenso ist die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser anstatt Trinkwasser für uns ein wichtiger Baustein. Den erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen. Handeln statt reden ist unsere Devise. Der Mühlheimer Stadtwald hat genauso wie die Mainauen einen hohen Schutz- und Erholungswert für die Bevölke - rung. Die Renaturierung von Teilen der Rodau und Bieber, die Umgestaltung der Rodau-Mündung und die Verwindung im Bürgerpark sind Ausdruck dafür, wie wir unsere Umwelt naturnah gestalten und als Erholungsräume nutzbar machen können. Hinzugekommen ist eine attraktive Mainbucht in Dietesheim. Die Renaturierung des Gelän - des zwischen den Bächen in Lämmerspiel ist ebenso zu nennen. Wir wollen, dass das Naherholungsgebiet in Dietesheim für Erholungssuchende und Naturfreunde weiterhin zugänglich ist, zugleich aber unverträgliche Nutzun - gen weiter zurückdrängen.
MÜHL- HEIMAT
© CDU Mühlheim am Main 2020 - 2021
CDU Mühlheim am Main

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Programmpunkt: Stadtentwicklung und Verkehr
Mühlheim liegt inmitten des Rhein- Gebiet-Gebiets. Der Slogan: „Mühl - heim nach New York: nur einmal Umsteigen” ist mit der S-Bahn durch - aus richtig. Global denken, lokal han - deln heißt unsere Maxime. Gerade auch deswegen ist Wohnen in Mühlheim so attraktiv. Wir haben in den letz - ten Jahren viele „Großprojekte in Mühlheim gesehen. So wichtig es ist, neuen Wohnraum zu schaffen, so bedeut - sam ist es auch, den liebenswerten Charakter von Mühlheim zu bewahren. Wachstum um jeden Preis darf es nicht geben, grüne Flächen und Fernblick muss es auch weiterhin geben. Daher werden wir die Umsetzung des Bebauungsplans 81 auf der nördlichen Dietesheimer Straße auch in der nächsten Legislaturperiode nicht in Angriff nehmen und das Verfahren einstellen. Bei der Umwandlung von bestehenden Gewerbearealen oder Mischgebieten in Wohngebiete muss den örtlichen Gege - benheiten verstärkt Rechnung getragen werden. Auch hier gilt: Kein ungebremster Zuwachs um jeden Preis. Wir wollen künftig einen noch verantwortungsvolleren Umgang mit der begrenzten Ressource Bauland pflegen. Wir werden deshalb stärker als bisher das Stadtgebiet überplanen. Mit Bebauungsplänen in heute unbeplanten Gebieten ergibt sich die Möglichkeit, früh und ohne Zeit - druck Zielstellungen und Problemlagen zu diskutieren und das Beste für Mühlheim zu entwickeln. Nicht alles, was wünschenswert ist, ist rechtlich auch machbar, vieles aber mit gutem Willen und professioneller Planung doch umsetzbar. Zentral ist für uns auch die Stellplatzproble - matik. Es ist kein Geheimnis, dass es in vielen Mühlhei - mer Straßen bereits jetzt großen Parkdruck gibt. Hier setzen wir uns intensiv für eine weitere Reform der Stell - platzsatzung ein, damit bei Neubauten der Bedarf an Parkplätzen auch gedeckt wird. Der Regelfall muss, gerade bei größeren Mehrfamilienhäusern, 2 Stellplätze pro Wohneinheit sein. Die Mühlheimer Altstadt und die Ortskerne („Dalles“) in Dietesheim und Lämmerspiel sind lebendige Ortsmitten, die nicht nur Festivitäten Raum geben, sondern auch Menschen Anlaufpunkte und Lebensqualität bieten. Die Aufwertung der Mühlheimer Altstadt vor vielen Jahren und die abgeschlossene Sanierung des Vorplatzes von St. Markus haben gezeigt, wie eine liebenswerte Altstadt entstehen kann. Aus diesem Grunde wollen wir auch die Altstadt Dietesheims und den Ortskern von Lämmerspiel aufwerten. Hierbei muss geprüft werden, ob eine Erhal - tungssatzung der richtige Weg ist. Außerdem wollen wir an den Fassaden der historischen Gebäude und Plätzen in der ganzen Stadt mit Hinweistafeln auf deren Geschichte hinweisen. Ein eigener Denkmalpreis wäre wünschenswert. Die Geschichte soll nicht nur im Museum oder zu besonderen Anlässen erlebbar sein, sondern auch stärker im Alltag. Die CDU Mühlheim hat sich in den letzten Jahren dafür stark gemacht, bezahlbaren Wohnraum in Mühlheim zu ermöglichen. Das zwischenzeitlich entwickelte Neubau - gebiet in Lämmerspiel ist dafür ein gutes Beispiel. Aber auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Die Aufgabe des heu - tigen Sportgeländes der TG Lämmerspiel in den nächsten Jahren bietet eine gute Gelegenheit für die Entwicklung eines Filetstücks im Herzen Lämmerspiels. Wir wollen prüfen, ob hier über Erbrechtsvergaben Mühlheimer Familien gefördert werden können, die sich angesichts der Grundstückspreise in Mühlheim ansonsten kein Eigenheim leisten können. Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist gerade auch die Verkehrspolitik. Wir wollen die Sanierung und Auf - wertung der Straßen Mühlheims fortsetzen. Die Abschaf - fung der Straßenbeiträge war ein wichtiger Schritt zur gerechten Verteilung der Lasten auf alle Schultern. Der Verkehr in Mühlheim ist aber auch für manche Bürger mit großen Belastungen verbunden. An den Bundesstra - ßen in Mühlheim und Dietesheim haben wir deshalb vor Jahren ‚Blitzer‘ installiert, aber auch zwei mobile Trailer angeschafft, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und damit auch den Lärm zu senken. Wir wollen weiter für mehr Sicher - heit auf der Straße und weniger Lärm für die Anwohner sorgen. In Lämmerspiel wird der Bereich mit Tempo-30 erweitert, um eine Verbesserung vor allem der Lärmsi - tuation zu schaffen. Die Situation auf der B 43 mit einem stagnierten Ver - kehrsversuch, den HessenMobil offenbar vergessen oder verdrängt hat, ist unbefriedigend und muss dringend gelöst werden. Schnellstens muss HessenMobil die Aus - wertung liefern, damit entschieden werden kann, ob ein Umbau sinnvoll ist. Insbesondere ist uns wichtig, dass der Verkehr ohne Rückstau fließt, die Rettungswege erhalten bleiben und der Fahrradverkehr sicher ist. Letzt - lich ebenfalls entscheidend ist aber auch, wie viel Mühlheimer Steuergeld für einen finalen Umbau aufge - wendet werden muss. In einem transparenten Diskussi - onsprozess muss dann zügig eine Entscheidung die auch Rückbau zum alten Zustand heißen kann gefällt werden. Ein weiteres zentrales Verkehrsprojekt kann eine neue Mainbrücke sein. Hier muss als nächstes eine fachliche Untersuchung der Verkehrsströme und der Sinnhaftig - keit einer neuen Mainquerung erfolgen, damit auch hier eine öffentliche Diskussion geführt werden kann. Zur Verbesserung des Fahrradverkehrs setzen wir uns für einen ausgebauten Fahrradweg nach Hausen ein. Wir setzen uns außerdem für einen modernen Radschnell - weg zwischen Offenbach und Hanau ein. Fahrrad- Querungen in verschiedenen Kreuzungsbereichen der Stadt müssen zudem optimiert werden. In der Corona-Pandemie sind die Probleme mit der S- Bahn etwas in den Hintergrund getreten, aber dennoch nicht gelöst. Es ist eine Zumutung für Pendler, wenn ständig Verbindungen ausfallen oder vorzeitig in Offen - bach-Ost enden. Pünktlichkeit nur in den Hochglanzbro - schüren des RMV zu beschwören reicht nicht aus. Hier muss der RMV endlich Abhilfe schaffen. Auch der Erhalt der direkten S-Bahn-Verbindung zum Flughafen ist für uns besonders wichtig und darf nicht für die nordmaini - sche Linie aufgegeben werden. Wir wollen die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs erhalten und mindestens für eine stabile Grundversorgung in allen Stadt- und Ortsteilen sorgen. Wir werden den Hopper als neue Form eines Ruftaxis in Mühlheim einführen und erhalten, solange dies finanziell keine Mehrkosten gegenüber einem Stadtbus für die Stadtwerke bedeutet. Sinnvolle Stadtentwicklung heißt auch, die flächende - ckende Versorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Aus diesem Grunde setzen wir uns seit Jahren für eine wohnortnahe Supermarktversor - gung und gegen Märkte auf der grünen Wiese ein. Diese Politik war erfolgreich. Jeder Stadtteil besitzt heute fuß - läufig erreichbare Supermärkte. Auch in Zukunft wollen wir diese Politik fortsetzen und weiter wohnortnahe Supermärkte erhalten und ansiedeln. Insbesondere die Bahnhofsstraße hat nach wie vor für viele Mülheimerin - nen und Mühlheimer eine wichtige Funktion als Einkaufs - meile der Stadt. Sie gilt es zu erhalten. Allerdings ist der Einfluss der Stadt begrenzt. Gerade auch irrationale Miet - vorstellungen sind oft ein Grund für den Wegzug oder die Geschäftsaufgabe von Einzelhändlern. Stetige Gespräche mit den Vermietern sind uns wichtig, um hochwertigen Einzelhandel in der Stadt zu halten und neue Geschäfte anzusiedeln. Wir wollen die Ansiedlung von Spielhallen unterbinden und mindestens erschwe - ren. Wir werden uns speziell für die Einzelhändler Mühlheims einsetzen. Wichtig ist deshalb für uns ein funktionierendes Stadtmarketing. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Anstrengungen ist der Umweltschutz in Mühlheim. Es schadet der Umwelt- und Klimapolitik nachhaltig, wenn sie mit Ideologie betrieben wird. Es muss darum gehen, mit einer kosten - effektiven Politik Probleme anzugehen, nicht bloß Maßnahmen zu treffen, die möglichst öffentlichkeitswirk - sam sind und mit denen moralische Überlegenheit manifestiert werden kann. Die Ressourcen müssen so eingesetzt werden, dass die beste Wirkung, nicht nur eine gefühlte, entfaltet wird. Wir haben in Mühlheim bereits viel erreicht, ohne dass teure Hochglanzkonzepte erstellt wurden. Deswegen haben wir sehr früh damit begonnen, die Wohnungen der städtischen Wohnbau GmbH energetisch zu sanieren und mit hochmodernen Heizsystemen auszustatten. Auch die städtischen Sport - hallen wurden bereits saniert. Ebenso ist die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser anstatt Trinkwasser für uns ein wichtiger Baustein. Den erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen. Handeln statt reden ist unsere Devise. Der Mühlheimer Stadtwald hat genauso wie die Main - auen einen hohen Schutz- und Erholungswert für die Bevölkerung. Die Renaturierung von Teilen der Rodau und Bieber, die Umgestaltung der Rodau-Mündung und die Verwindung im Bürgerpark sind Ausdruck dafür, wie wir unsere Umwelt naturnah gestalten und als Erho - lungsräume nutzbar machen können. Hinzugekommen ist eine attraktive Mainbucht in Dietesheim. Die Renatu - rierung des Geländes zwischen den Bächen in Lämmer - spiel ist ebenso zu nennen. Wir wollen, dass das Naherholungsgebiet in Dietesheim für Erholungssu - chende und Naturfreunde weiterhin zugänglich ist, zugleich aber unverträgliche Nutzungen weiter zurück - drängen.
MÜHL- HEIMAT
CDU Mühlheim am Main
© CDU Mühlheim am Main 2020 - 2021

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Programmpunkt: Stadtentwicklung und Verkehr
Mühlheim liegt inmitten des Rhein-Gebiet-Gebiets. Der Slogan: „Mühlheim nach New York: nur einmal Umsteigen” ist mit der S-Bahn durchaus richtig. Global denken, lokal handeln heißt unsere Maxime. Gerade auch deswegen ist Wohnen in Mühlheim so attraktiv. Wir haben in den letzten Jahren viele „Großprojekte in Mühlheim gesehen. So wichtig es ist, neuen Wohnraum zu schaffen, so bedeutsam ist es auch, den liebenswerten Charakter von Mühlheim zu bewahren. Wachstum um jeden Preis darf es nicht geben, grüne Flächen und Fernblick muss es auch weiterhin geben. Daher wer - den wir die Umsetzung des Bebauungsplans 81 auf der nördlichen Dietesheimer Straße auch in der nächsten Legislaturperiode nicht in Angriff nehmen und das Verfahren einstellen. Bei der Umwandlung von bestehenden Gewerbearealen oder Mischgebieten in Wohngebiete muss den örtlichen Gegebenheiten ver - stärkt Rechnung getragen werden. Auch hier gilt: Kein ungebremster Zuwachs um jeden Preis. Wir wollen künftig einen noch verantwortungsvolleren Umgang mit der begrenzten Ressource Bauland pflegen. Wir werden deshalb stärker als bisher das Stadtgebiet überplanen. Mit Bebau - ungsplänen in heute unbeplanten Gebieten ergibt sich die Möglichkeit, früh und ohne Zeitdruck Zielstellungen und Problemlagen zu diskutieren und das Beste für Mühlheim zu entwickeln. Nicht alles, was wünschenswert ist, ist rechtlich auch machbar, vieles aber mit gutem Willen und professioneller Planung doch umsetzbar. Zentral ist für uns auch die Stellplatzproblematik. Es ist kein Geheim - nis, dass es in vielen Mühlheimer Straßen bereits jetzt großen Parkdruck gibt. Hier setzen wir uns intensiv für eine weitere Reform der Stellplatzsatzung ein, damit bei Neubauten der Bedarf an Parkplätzen auch gedeckt wird. Der Regelfall muss, gerade bei größeren Mehrfamilienhäusern, 2 Stellplätze pro Wohneinheit sein. Die Mühlheimer Altstadt und die Ortskerne („Dalles“) in Dietesheim und Läm - merspiel sind lebendige Ortsmitten, die nicht nur Festivitäten Raum geben, sondern auch Menschen Anlaufpunkte und Lebensqualität bieten. Die Aufwer - tung der Mühlheimer Altstadt vor vielen Jahren und die abgeschlossene Sanierung des Vorplatzes von St. Markus haben gezeigt, wie eine liebenswerte Altstadt entstehen kann. Aus diesem Grunde wollen wir auch die Altstadt Dietes - heims und den Ortskern von Lämmerspiel aufwerten. Hierbei muss geprüft werden, ob eine Erhaltungssatzung der richtige Weg ist. Außerdem wollen wir an den Fassaden der historischen Gebäude und Plätzen in der ganzen Stadt mit Hinweistafeln auf deren Geschichte hinweisen. Ein eigener Denkmalpreis wäre wünschenswert. Die Geschichte soll nicht nur im Museum oder zu besonderen Anlässen erlebbar sein, sondern auch stärker im Alltag. Die CDU Mühlheim hat sich in den letzten Jahren dafür stark gemacht, bezahlba - ren Wohnraum in Mühlheim zu ermöglichen. Das zwischenzeitlich entwickelte Neubaugebiet in Lämmerspiel ist dafür ein gutes Beispiel. Aber auch die städti - sche Wohnungsbaugesellschaft steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Die Aufgabe des heutigen Sportgeländes der TG Lämmerspiel in den nächsten Jah - ren bietet eine gute Gelegenheit für die Entwicklung eines Filetstücks im Herzen Lämmerspiels. Wir wollen prüfen, ob hier über Erbrechtsvergaben Mühlheimer Familien gefördert werden können, die sich angesichts der Grundstückspreise in Mühlheim ansonsten kein Eigenheim leisten können. Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist gerade auch die Verkehrspolitik. Wir wollen die Sanierung und Aufwertung der Straßen Mühlheims fortsetzen. Die Abschaffung der Straßenbeiträge war ein wichtiger Schritt zur gerechten Vertei - lung der Lasten auf alle Schultern. Der Verkehr in Mühlheim ist aber auch für manche Bürger mit großen Belastungen verbunden. An den Bundesstraßen in Mühlheim und Dietesheim haben wir deshalb vor Jahren ‚Blitzer‘ installiert, aber auch zwei mobile Trailer angeschafft, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und damit auch den Lärm zu senken. Wir wollen weiter für mehr Sicherheit auf der Straße und weniger Lärm für die Anwohner sorgen. In Lämmerspiel wird der Bereich mit Tempo-30 erweitert, um eine Verbesserung vor allem der Lärmsituation zu schaffen. Die Situation auf der B 43 mit einem stagnierten Verkehrsversuch, den Hessen - Mobil offenbar vergessen oder verdrängt hat, ist unbefriedigend und muss dringend gelöst werden. Schnellstens muss HessenMobil die Auswertung lie - fern, damit entschieden werden kann, ob ein Umbau sinnvoll ist. Insbesondere ist uns wichtig, dass der Verkehr ohne Rückstau fließt, die Rettungswege erhal - ten bleiben und der Fahrradverkehr sicher ist. Letztlich ebenfalls entscheidend ist aber auch, wie viel Mühlheimer Steuergeld für einen finalen Umbau aufge - wendet werden muss. In einem transparenten Diskussionsprozess muss dann zügig eine Entscheidung die auch Rückbau zum alten Zustand heißen kann gefällt werden. Ein weiteres zentrales Verkehrsprojekt kann eine neue Mainbrücke sein. Hier muss als nächstes eine fachliche Untersuchung der Verkehrsströme und der Sinnhaftigkeit einer neuen Mainquerung erfolgen, damit auch hier eine öffentli - che Diskussion geführt werden kann. Zur Verbesserung des Fahrradverkehrs setzen wir uns für einen ausgebauten Fahrradweg nach Hausen ein. Wir setzen uns außerdem für einen modernen Radschnellweg zwischen Offenbach und Hanau ein. Fahrrad-Querungen in ver - schiedenen Kreuzungsbereichen der Stadt müssen zudem optimiert werden. In der Corona-Pandemie sind die Probleme mit der S-Bahn etwas in den Hinter - grund getreten, aber dennoch nicht gelöst. Es ist eine Zumutung für Pendler, wenn ständig Verbindungen ausfallen oder vorzeitig in Offenbach-Ost enden. Pünktlichkeit nur in den Hochglanzbroschüren des RMV zu beschwören reicht nicht aus. Hier muss der RMV endlich Abhilfe schaffen. Auch der Erhalt der direkten S-Bahn-Verbindung zum Flughafen ist für uns besonders wichtig und darf nicht für die nordmainische Linie aufgegeben werden. Wir wollen die Quali - tät des öffentlichen Nahverkehrs erhalten und mindestens für eine stabile Grundversorgung in allen Stadt- und Ortsteilen sorgen. Wir werden den Hopper als neue Form eines Ruftaxis in Mühlheim einführen und erhalten, solange dies finanziell keine Mehrkosten gegenüber einem Stadtbus für die Stadtwerke bedeutet. Sinnvolle Stadtentwicklung heißt auch, die flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Aus diesem Grunde setzen wir uns seit Jahren für eine wohnortnahe Supermarktversorgung und gegen Märkte auf der grünen Wiese ein. Diese Politik war erfolgreich. Jeder Stadtteil besitzt heute fußläufig erreichbare Supermärkte. Auch in Zukunft wollen wir diese Politik fortsetzen und weiter wohnortnahe Supermärkte erhalten und ansiedeln. Insbesondere die Bahnhofsstraße hat nach wie vor für viele Mülhei - merinnen und Mühlheimer eine wichtige Funktion als Einkaufsmeile der Stadt. Sie gilt es zu erhalten. Allerdings ist der Einfluss der Stadt begrenzt. Gerade auch irrationale Mietvorstellungen sind oft ein Grund für den Wegzug oder die Geschäftsaufgabe von Einzelhändlern. Stetige Gespräche mit den Vermietern sind uns wichtig, um hochwertigen Einzelhandel in der Stadt zu halten und neue Geschäfte anzusiedeln. Wir wollen die Ansiedlung von Spielhallen unterbinden und mindestens erschweren. Wir werden uns speziell für die Einzelhändler Mühlheims einsetzen. Wichtig ist deshalb für uns ein funktionierendes Stadt - marketing. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Anstrengungen ist der Umweltschutz in Mühlheim. Es schadet der Umwelt- und Klimapolitik nachhaltig, wenn sie mit Ideologie betrieben wird. Es muss darum gehen, mit einer kosteneffektiven Politik Probleme anzugehen, nicht bloß Maßnahmen zu treffen, die möglichst öffentlichkeitswirksam sind und mit denen moralische Überlegenheit manifes - tiert werden kann. Die Ressourcen müssen so eingesetzt werden, dass die beste Wirkung, nicht nur eine gefühlte, entfaltet wird. Wir haben in Mühlheim bereits viel erreicht, ohne dass teure Hochglanzkonzepte erstellt wurden. Deswegen haben wir sehr früh damit begonnen, die Wohnungen der städtischen Wohnbau GmbH energetisch zu sanieren und mit hochmodernen Heizsystemen auszu - statten. Auch die städtischen Sporthallen wurden bereits saniert. Ebenso ist die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser anstatt Trinkwasser für uns ein wichtiger Baustein. Den erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen. Handeln statt reden ist unsere Devise. Der Mühlheimer Stadtwald hat genauso wie die Mainauen einen hohen Schutz- und Erholungswert für die Bevölkerung. Die Renaturierung von Teilen der Rodau und Bieber, die Umgestaltung der Rodau-Mündung und die Verwindung im Bür - gerpark sind Ausdruck dafür, wie wir unsere Umwelt naturnah gestalten und als Erholungsräume nutzbar machen können. Hinzugekommen ist eine attraktive Mainbucht in Dietesheim. Die Renaturierung des Geländes zwischen den Bächen in Lämmerspiel ist ebenso zu nennen. Wir wollen, dass das Naherho - lungsgebiet in Dietesheim für Erholungssuchende und Naturfreunde weiterhin zugänglich ist, zugleich aber unverträgliche Nutzungen weiter zurückdrängen.
MÜHL- HEIMAT