CDU Mühlheim am Main
© CDU Mühlheim am Main 2020 - 2021

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Programmpunkt: Familien, Jugend, Senioren und Soziales
Familien sind die soziale Keimzelle unserer Gesellschaft. Die Förderung der Familien in unserer Stadt ist ein zentrales Anliegen unserer Politik. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Bereitstel - lung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren nach und nach renoviert worden. Bei der Sanierung von Einrichtun - gen der freien und konfessionellen Träger haben wir erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Dies war notwendig und richtig. Wir haben es erstmals in der Geschichte der Stadt Mühlheim geschafft, ab Spätsommer 2021 eine Vollversorgung im Kindergartenbereich sicherzustellen. Hierzu waren enorme Kraftanstrengungen sowie ein beherztes Ausbau- und Erweiterungsprogramm nötig, das viel Geld gekostet hat und gut angelegt ist. Die Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren schrittweise zu Bildungseinrichtungen wei - terentwickelt worden, was neue Anforderungen an die Ausstattungen stellt. Die flächenmäßige Bereitstellung von Mittagsverpflegungen gehört mittlerweile zum Standard. Wir wollen das Angebot bedarfsgerecht weiterentwickeln. Hierzu gehört für uns, dass in allen Einrichtungen vor Ort frisch zubereitete Verpflegung angeboten wird. Nachdem die CDU im Kreis Offenbach eine umfassende Sanierung der Schulen vorgenommen hat, stehen für unsere Schülerinnen und Schüler hochmoderne Ausstattungen bereit. Um den zunehmenden Bedarf an Nachmittagsbetreu - ung zu decken, setzen wir uns dafür ein, dass es bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeit an allen Schulen gibt. Nach dem Neubau der Schulbetreuung Markwaldschule wird derzeit der Neubau der Schulbetreuung Rote-Warte-Schule mit städtischen Mitteln realisiert. Der Ausbau der Kinderbetreuung kann nur gelingen, wenn genügend pädagogisches Fachpersonal zur Verfügung steht. Wir haben deshalb 2020 eine Fachkräfteoffensive gestartet und sind stolz, dass Ende 2020 kein Platz in einer städtischen Mühlheimer Betreuungseinrichtung wegen Personalmangels mehr unbesetzt blieb. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weiter beschreiten und mit einer Werbekampagne für die Stadt Mühlheim als guten Arbeitgeber wer - ben, aber auch ein Stipendiensystem für angehendes pädagogisches Personal ins Leben rufen. Die langfristige Kostenfreiheit der Kinderbetreuung bleibt weiter unser Ziel. Für die Vergabe der Betreuungsplätze soll künftig eine Online-Vergabe eingerichtet werden. Die Platzvergabe und eine mögliche Warteliste muss transparent und darüber abrufbar sein. 2020 haben wir bereits in den Schulkindbetreuungen ein Platzsplitting eingeführt, damit sich Eltern vorhandene Plätze teilen können. Der von vielen Eltern mittlerweile für ihre Kinder praktizierte Fahrdienst bis vor das Schultor hat beispielsweise Behin - derungen auf den Zufahrtsstraßen mit allen Belastungen für die Anwohner zur Folge. Die notwendige Anleitung der Kinder zu Eigenständigkeit wird damit leider untergraben. Aus diesem Grunde wollen wir weiter mit allen Beteiligten zusammen Aufklärungsarbeit leisten, aber auch, wo die Vernunft an Grenzen stößt, über verkehrsrechtliche und bau - liche Maßnahmen sicherstellen, dass sich die Lage entschärft. Die Einrichtung von Haltebuchten werden wir nach den positiven Erfahrungen an der Rote-Warte-Schule auch für andere Grundschulen weiter im Blick haben. Wir werden klären, in wieweit zum Schulbeginn und Unterrichtsende die direkten Anliegerstraßen im Umfeld der Schulen zeit - weise verkehrsberuhigt oder für den Durchgangsverkehr abgekoppelt werden können. Alle Schüler haben das Recht auf einen sicheren Schulweg und wir ein besonderes Augenmerk auf unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer. Neben guten Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen brauchen wir Spielplätze, Bolzplätze wie auch die Skater - bahn als wichtige Aufenthaltsorte, Treffpunkte und Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Seit unserer Regierungsbeteiligung ist kein Spielplatz mehr verkauft oder geschlossen worden und jüngst konnten dank unserer Initiative und dem Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger weitere Spielplätze erneuert und verbessert werden. Wir setzen uns für den Erhalt und bedarfsgerechten Ausbau der bestehen Plätze ein. Über Spielplatzpaten wollen wir erreichen, dass der Bedarf realitätsnah ermittelt werden kann und Schäden schnell gemeldet und behoben werden. Ein Spielplatz-Guide erläutert auf einem Blick die Spielplätze und ihre Ausstattung und gibt damit Eltern einen Über - blick über das breite Angebot. Ziel ist, dass alle Mühlheimer Spielplätze eine zeitgerechte und abwechslungsreiche Ausstattung haben. Wir setzen uns dabei explizit für einen Themenspielplatz Feuerwehr ein, damit Kinder spielerisch an die Kinderfeuerwehr herangeführt werden. Mit dem neuen Konzept wurde 2020 die städtische Jugendpflege zur Jugendförderung. Ziel ist es, dass nicht nur im etablierten Jugendzentrum Angebote bereitgehalten werden, sondern gerade auch in den Stadtteilen. Hierzu wollen wir die Jugendförderung u.a. mit einem Kleinbus ausstatten, der auch von der Kinder- und Jugendfeuerwehr mitge - nutzt werden kann. Für den Stadtteil Lämmerspiel können wir uns gut eine interkommunale Zusammenarbeit mit Obertshausen vorstellen. Die Sanierung des großen Saales mit seinen defekten Außentüren im Jugendzentrum hat für uns einen hohen Stellenwert, um auch wieder mehr kulturelle Veranstaltungen durchführen zu können. Am Herzen liegt uns auch eine funktionierende Schulsozialarbeit, damit Gewalt schon im Vorfeld verhindert wird und Extremis - mus keine Chance hat. Das Jugendforum, dass pandemiebedingt seit März 2020 nicht mehr stattfinden konnte, muss wiederbelebt und zeitgemäß ausgestaltet werden. Wir wollen Politik für junge Menschen attraktiv gestalten und zum Mitmachen anregen. Unsere Heimatstadt hat ein soziales Gewissen, das durch viele engagierte Bürgerinnen und Bürger getragen wird. Wir möchten Sorge dafür tragen, dass Mühlheim eine soziale Stadt bleibt und sich weiterentwickelt. Aus diesem Grunde liegt uns besonders der soziale Wohnungsbau am Herzen. In den vergangenen fünf Jahren konnten zahlreiche Pro - jekte der stadteigenen Wohnungsbau GmbH realisiert werden und neuer öffentlich geförderter Wohnraum konnte beispielsweise an der Lämmerspieler Straße entstehen. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen, allerdings nicht um jeden Preis. Wohnungsbau soll künftig nur noch dort stattfinden, wo die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Eine besondere Rolle wird hierbei der (Um-)Bau von weiteren seniorengerechten Wohnungen spielen, damit ältere Mitbürger mög - lichst lange selbstbestimmt wohnen können. Sehr am Herzen liegt uns der Zusammenhalt der Generationen. Unsere Stadtgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Generationen voneinander lernen und füreinander da sind. Familien- und Generationengerechtigkeit stehen für uns im Zentrum einer christlich-demokratischen Politik. Aus diesem Grunde unterstützen wir besondere Wohnfor - men, in denen ältere Menschen ein selbstbestimmtes Leben, etwa nach dem Verlust eines Partners, fortführen können. Gerade für ältere Menschen ist eine wohnortnahe Versorgung mit allem Nötigen sehr wichtig. Für die breite Versorgung mit Supermärkten in allen Stadtteilen haben wir die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt. In den kom - menden Jahren wollen wir uns dem Ausbau einer seniorengerechten Infrastruktur weiter widmen. Die von vielen Mitmenschen als problematisch empfundene geringe Dichte an öffentlichen Toilettenanlagen ist einer der Punkte auf unserer Agenda. Wir begrüßen die von Vereinen und Kirchen traditionell organisierte Seniorencafés ebenso wie die jährliche Seniorenfahrt. Der demographische Wandel stellt nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Verwaltung vor neue Herausforderun - gen, denen wir mit angepassten Beratungsangeboten begegnen wollen. Besonders möchten wir hierbei auch Familien fördern, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen und hier Unterstützung für sie bereitstellen. Ebenso wichtig sind senioren- und bedarfsgerechte Bildungsangebote, etwa in der Volkshochschule und im sportlichen Bereich. Hierzu wollen die runden Tische zu zentralen Themen wiederbeleben. Wir wollen einen mobilen Verwaltungsservice einrichten, da die Stadt keine Außenstellen der Stadtverwaltung mehr unterhält. Davon sollen insbesondere Bürgerin - nen und Bürger profitieren, für die ein Gang in den Bürgerservice eine erhebliche Herausforderung darstellt. In der sozialen Stadt Mühlheim ist die Integration ausländischer Mitbürger ein wichtiger Bestandteil. Mühlheim wurde insbesondere durch die zugewiesenen Flüchtlinge vor enorme Herausforderungen gestellt, die es weiterhin zu meis - tern gilt. Das vor einigen Jahren erarbeitete und verabschiedete Integrationskonzept der Stadt ist nach wie vor ein wichtiger Leitfaden, den es weiterzuentwickeln gilt. Wir wollen Schritt halten und unsere Bemühungen in Integrations - fragen intensivieren. Die Sprachförderung ausländischer Kinder und Jugendlicher ist für uns ein zentrales Anliegen. Wir müssen aber auch verstärkt unsere zentralen Werte auf Grundlage des Grundgesetzes wie beispielsweise Demo - kratie und Gleichberechtigung vermitteln, damit wir erfolgreich integrieren und sich keine Parallelgesellschaften bilden. Fördern und Fordern sind Eckpfeiler eines guten Miteinanders. Der Ausländerbeirat kann dabei eine wichtige Hilfe sein, wenn er für einen großen Teil der in Mühlheim lebender Menschen mit ausländischem Pass spricht. Die soziale Vereins- und Verbandsarbeit der Behinderten- und Selbsthilfegruppen leistet einen wertvollen Beitrag und bedarf unserer besonderen Unterstützung. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Bedürfnisse eingeschränkter Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eine behindertengerechte Gestaltung der Verkehrswege sowie der Zugänge zu öffent - lichen Gebäuden ist ein Schlüssel zur Mobilität und Selbstständigkeit. In den vergangenen Jahren konnten bereits eine große Anzahl von Bordsteinen abgesenkt werden, um die Überquerung der Straße zu erleichtern. Wir begrüßen, dass bald alle Bushaltestellen umgerüstet werden, um einen ebenerdigen Einstieg zu gewährleisten. Für sehbehinderte Menschen werden bei Baumaßnahmen Leitstreifen in den Gehweg an Kreuzungen und Ampeln integriert. Die soziale Stadt lebt von einem Miteinander in Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme. Dafür steht im Besonderen die christlich-demokratische Politik.
MÜHL- HEIMAT
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CDU Mühlheim am Main
Programmpunkt: Familien, Jugend, Senioren und Soziales

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Familien sind die soziale Keimzelle unse - rer Gesellschaft. Die Förderung der Familien in unserer Stadt ist ein zen - trales Anliegen unserer Politik. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Bereitstel - lung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die städti - schen Kindertageseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren nach und nach renoviert worden. Bei der Sanierung von Einrichtungen der freien und kon - fessionellen Träger haben wir erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Dies war notwendig und richtig. Wir haben es erstmals in der Geschichte der Stadt Mühlheim geschafft, ab Spätsommer 2021 eine Vollversorgung im Kindergartenbereich sicherzustellen. Hierzu waren enorme Kraftanstrengungen sowie ein beherztes Aus - bau- und Erweiterungsprogramm nötig, das viel Geld gekostet hat und gut angelegt ist. Die Kindertageseinrich - tungen sind in den letzten Jahren schrittweise zu Bil - dungseinrichtungen weiterentwickelt worden, was neue Anforderungen an die Ausstattungen stellt. Die flächen - mäßige Bereitstellung von Mittagsverpflegungen gehört mittlerweile zum Standard. Wir wollen das Angebot bedarfsgerecht weiterentwickeln. Hierzu gehört für uns, dass in allen Einrichtungen vor Ort frisch zubereitete Ver - pflegung angeboten wird. Nachdem die CDU im Kreis Offenbach eine umfassende Sanierung der Schulen vorgenommen hat, stehen für unsere Schülerinnen und Schüler hochmoderne Ausstat - tungen bereit. Um den zunehmenden Bedarf an Nach - mittagsbetreuung zu decken, setzen wir uns dafür ein, dass es bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeit an allen Schulen gibt. Nach dem Neubau der Schulbetreuung Markwaldschule wird derzeit der Neubau der Schulbe - treuung Rote-Warte-Schule mit städtischen Mitteln realisiert. Der Ausbau der Kinderbetreuung kann nur gelingen, wenn genügend pädagogisches Fachpersonal zur Verfü - gung steht. Wir haben deshalb 2020 eine Fachkräfteof - fensive gestartet und sind stolz, dass Ende 2020 kein Platz in einer städtischen Mühlheimer Betreuungseinrich - tung wegen Personalmangels mehr unbesetzt blieb. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weiter beschreiten und mit einer Werbekampagne für die Stadt Mühlheim als guten Arbeitgeber werben, aber auch ein Stipendien - system für angehendes pädagogisches Personal ins Leben rufen. Die langfristige Kostenfreiheit der Kinderbe - treuung bleibt weiter unser Ziel. Für die Vergabe der Betreuungsplätze soll künftig eine Online-Vergabe einge - richtet werden. Die Platzvergabe und eine mögliche Warteliste muss transparent und darüber abrufbar sein. 2020 haben wir bereits in den Schulkindbetreuungen ein Platzsplitting eingeführt, damit sich Eltern vorhandene Plätze teilen können. Der von vielen Eltern mittlerweile für ihre Kinder prakti - zierte Fahrdienst bis vor das Schultor hat beispielsweise Behinderungen auf den Zufahrtsstraßen mit allen Belas - tungen für die Anwohner zur Folge. Die notwendige Anleitung der Kinder zu Eigenständigkeit wird damit lei - der untergraben. Aus diesem Grunde wollen wir weiter mit allen Beteiligten zusammen Aufklärungsarbeit leis - ten, aber auch, wo die Vernunft an Grenzen stößt, über verkehrsrechtliche und bauliche Maßnahmen sicherstel - len, dass sich die Lage entschärft. Die Einrichtung von Haltebuchten werden wir nach den positiven Erfahrun - gen an der Rote-Warte-Schule auch für andere Grund - schulen weiter im Blick haben. Wir werden klären, in wieweit zum Schulbeginn und Unterrichtsende die direk - ten Anliegerstraßen im Umfeld der Schulen zeitweise verkehrsberuhigt oder für den Durchgangsverkehr abge - koppelt werden können. Alle Schüler haben das Recht auf einen sicheren Schulweg und wir ein besonderes Augenmerk auf unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer. Neben guten Schulen und Kinderbetreuungseinrichtun - gen brauchen wir Spielplätze, Bolzplätze wie auch die Skaterbahn als wichtige Aufenthaltsorte, Treffpunkte und Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Seit unserer Regierungsbeteiligung ist kein Spielplatz mehr verkauft oder geschlossen worden und jüngst konnten dank unse - rer Initiative und dem Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger weitere Spielplätze erneuert und verbessert wer - den. Wir setzen uns für den Erhalt und bedarfsgerechten Ausbau der bestehen Plätze ein. Über Spielplatzpaten wollen wir erreichen, dass der Bedarf realitätsnah ermit - telt werden kann und Schäden schnell gemeldet und behoben werden. Ein Spielplatz-Guide erläutert auf einem Blick die Spielplätze und ihre Ausstattung und gibt damit Eltern einen Überblick über das breite Angebot. Ziel ist, dass alle Mühlheimer Spielplätze eine zeitge - rechte und abwechslungsreiche Ausstattung haben. Wir setzen uns dabei explizit für einen Themenspielplatz Feu - erwehr ein, damit Kinder spielerisch an die Kinderfeuer - wehr herangeführt werden. Mit dem neuen Konzept wurde 2020 die städtische Jugendpflege zur Jugendförderung. Ziel ist es, dass nicht nur im etablierten Jugendzentrum Angebote bereitgehal - ten werden, sondern gerade auch in den Stadtteilen. Hierzu wollen wir die Jugendförderung u.a. mit einem Kleinbus ausstatten, der auch von der Kinder- und Jugendfeuerwehr mitgenutzt werden kann. Für den Stadtteil Lämmerspiel können wir uns gut eine interkom - munale Zusammenarbeit mit Obertshausen vorstellen. Die Sanierung des großen Saales mit seinen defekten Außentüren im Jugendzentrum hat für uns einen hohen Stellenwert, um auch wieder mehr kulturelle Veranstal - tungen durchführen zu können. Am Herzen liegt uns auch eine funktionierende Schulsozialarbeit, damit Gewalt schon im Vorfeld verhindert wird und Extremis - mus keine Chance hat. Das Jugendforum, dass pande - miebedingt seit März 2020 nicht mehr stattfinden konnte, muss wiederbelebt und zeitgemäß ausgestaltet werden. Wir wollen Politik für junge Menschen attraktiv gestalten und zum Mitmachen anregen. Unsere Heimatstadt hat ein soziales Gewissen, das durch viele engagierte Bürgerinnen und Bürger getragen wird. Wir möchten Sorge dafür tragen, dass Mühlheim eine soziale Stadt bleibt und sich weiterentwickelt. Aus diesem Grunde liegt uns besonders der soziale Wohnungsbau am Herzen. In den vergangenen fünf Jahren konnten zahlreiche Projekte der stadteigenen Wohnungsbau GmbH realisiert werden und neuer öffentlich geförderter Wohnraum konnte beispielsweise an der Lämmerspieler Straße entstehen. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen, allerdings nicht um jeden Preis. Wohnungsbau soll künf - tig nur noch dort stattfinden, wo die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Eine besondere Rolle wird hierbei der (Um-)Bau von weiteren seniorengerechten Wohnungen spielen, damit ältere Mitbürger möglichst lange selbstbe - stimmt wohnen können. Sehr am Herzen liegt uns der Zusammenhalt der Genera - tionen. Unsere Stadtgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Generationen voneinander lernen und für - einander da sind. Familien- und Generationengerechtig - keit stehen für uns im Zentrum einer christlich- demokratischen Politik. Aus diesem Grunde unterstützen wir besondere Wohnformen, in denen ältere Menschen ein selbstbestimmtes Leben, etwa nach dem Verlust eines Partners, fortführen können. Gerade für ältere Menschen ist eine wohnortnahe Versorgung mit allem Nötigen sehr wichtig. Für die breite Versorgung mit Supermärkten in allen Stadtteilen haben wir die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt. In den kommenden Jahren wollen wir uns dem Ausbau einer seniorengerechten Infrastruktur weiter widmen. Die von vielen Mit - menschen als problematisch empfundene geringe Dichte an öffentlichen Toilettenanlagen ist einer der Punkte auf unserer Agenda. Wir begrüßen die von Vereinen und Kir - chen traditionell organisierte Seniorencafés ebenso wie die jährliche Seniorenfahrt. Der demographische Wandel stellt nicht nur die Gesell - schaft, sondern auch die Verwaltung vor neue Herausfor - derungen, denen wir mit angepassten Beratungsangebo - ten begegnen wollen. Besonders möchten wir hierbei auch Familien fördern, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen und hier Unterstützung für sie bereitstellen. Ebenso wichtig sind senioren- und bedarfsgerechte Bil - dungsangebote, etwa in der Volkshochschule und im sportlichen Bereich. Hierzu wollen die runden Tische zu zentralen Themen wiederbeleben. Wir wollen einen mobilen Verwaltungsservice einrichten, da die Stadt keine Außenstellen der Stadtverwaltung mehr unterhält. Davon sollen insbesondere Bürgerinnen und Bürger pro - fitieren, für die ein Gang in den Bürgerservice eine erhebliche Herausforderung darstellt. In der sozialen Stadt Mühlheim ist die Integration auslän - discher Mitbürger ein wichtiger Bestandteil. Mühlheim wurde insbesondere durch die zugewiesenen Flüchtlinge vor enorme Herausforderungen gestellt, die es weiterhin zu meistern gilt. Das vor einigen Jahren erarbeitete und verabschiedete Integrationskonzept der Stadt ist nach wie vor ein wichtiger Leitfaden, den es weiterzuentwi - ckeln gilt. Wir wollen Schritt halten und unsere Bemü - hungen in Integrationsfragen intensivieren. Die Sprachförderung ausländischer Kinder und Jugendlicher ist für uns ein zentrales Anliegen. Wir müssen aber auch verstärkt unsere zentralen Werte auf Grundlage des Grundgesetzes wie beispielsweise Demokratie und Gleichberechtigung vermitteln, damit wir erfolgreich inte - grieren und sich keine Parallelgesellschaften bilden. Fördern und Fordern sind Eckpfeiler eines guten Mitein - anders. Der Ausländerbeirat kann dabei eine wichtige Hilfe sein, wenn er für einen großen Teil der in Mühlheim lebender Menschen mit ausländischem Pass spricht. Die soziale Vereins- und Verbandsarbeit der Behinder - ten- und Selbsthilfegruppen leistet einen wertvollen Beitrag und bedarf unserer besonderen Unterstützung. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Bedürfnisse eingeschränkter Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eine behindertengerechte Gestaltung der Verkehrswege sowie der Zugänge zu öffentlichen Gebäuden ist ein Schlüssel zur Mobilität und Selbstständigkeit. In den ver - gangenen Jahren konnten bereits eine große Anzahl von Bordsteinen abgesenkt werden, um die Überquerung der Straße zu erleichtern. Wir begrüßen, dass bald alle Bus - haltestellen umgerüstet werden, um einen ebenerdigen Einstieg zu gewährleisten. Für sehbehinderte Menschen werden bei Baumaßnahmen Leitstreifen in den Gehweg an Kreuzungen und Ampeln integriert. Die soziale Stadt lebt von einem Miteinander in Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme. Dafür steht im Besonderen die christ - lich-demokratische Politik.
MÜHL- HEIMAT
CDU Mühlheim am Main
© CDU Mühlheim am Main 2020 - 2021

Wahlprogramm der CDU

Mühlheim am Main

Programmpunkt: Familien, Jugend, Senioren und Soziales
Familien sind die soziale Keimzelle unserer Gesellschaft. Die Förderung der Familien in unserer Stadt ist ein zentrales Anliegen unserer Politik. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Bereitstellung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind in den vergange - nen Jahren nach und nach renoviert worden. Bei der Sanie - rung von Einrichtungen der freien und konfessionellen Träger haben wir erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Dies war notwendig und richtig. Wir haben es erstmals in der Geschichte der Stadt Mühlheim geschafft, ab Spätsom - mer 2021 eine Vollversorgung im Kindergartenbereich sicherzustellen. Hierzu waren enorme Kraftanstrengungen sowie ein beherztes Ausbau- und Erweite - rungsprogramm nötig, das viel Geld gekostet hat und gut angelegt ist. Die Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren schrittweise zu Bildungsein - richtungen weiterentwickelt worden, was neue Anforderungen an die Ausstattungen stellt. Die flächenmäßige Bereitstellung von Mittagsverpflegun - gen gehört mittlerweile zum Standard. Wir wollen das Angebot bedarfsgerecht weiterentwickeln. Hierzu gehört für uns, dass in allen Einrichtungen vor Ort frisch zubereitete Verpflegung angeboten wird. Nachdem die CDU im Kreis Offenbach eine umfassende Sanierung der Schulen vorgenommen hat, stehen für unsere Schülerinnen und Schüler hochmoderne Ausstattungen bereit. Um den zunehmenden Bedarf an Nachmittagsbetreuung zu decken, setzen wir uns dafür ein, dass es bedarfsgerechte Betreuungsmög - lichkeit an allen Schulen gibt. Nach dem Neubau der Schulbetreuung Markwaldschule wird derzeit der Neubau der Schulbetreuung Rote-Warte- Schule mit städtischen Mitteln realisiert. Der Ausbau der Kinderbetreuung kann nur gelingen, wenn genügend pädagogi - sches Fachpersonal zur Verfügung steht. Wir haben deshalb 2020 eine Fachkräfteoffensive gestartet und sind stolz, dass Ende 2020 kein Platz in einer städtischen Mühlheimer Betreuungseinrichtung wegen Personalmangels mehr unbesetzt blieb. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weiter beschreiten und mit einer Werbekampagne für die Stadt Mühlheim als guten Arbeitgeber wer - ben, aber auch ein Stipendiensystem für angehendes pädagogisches Personal ins Leben rufen. Die langfristige Kostenfreiheit der Kinderbetreuung bleibt wei - ter unser Ziel. Für die Vergabe der Betreuungsplätze soll künftig eine Online- Vergabe eingerichtet werden. Die Platzvergabe und eine mögliche Warteliste muss transparent und darüber abrufbar sein. 2020 haben wir bereits in den Schulkindbetreuungen ein Platzsplitting eingeführt, damit sich Eltern vorhan - dene Plätze teilen können. Der von vielen Eltern mittlerweile für ihre Kinder praktizierte Fahrdienst bis vor das Schultor hat beispielsweise Behinderungen auf den Zufahrtsstraßen mit allen Belastungen für die Anwohner zur Folge. Die notwendige Anleitung der Kinder zu Eigenständigkeit wird damit leider untergraben. Aus diesem Grunde wollen wir weiter mit allen Beteiligten zusammen Aufklärungsarbeit leisten, aber auch, wo die Vernunft an Grenzen stößt, über verkehrsrechtliche und bauliche Maßnahmen sicherstellen, dass sich die Lage entschärft. Die Einrichtung von Haltebuchten werden wir nach den positiven Erfahrungen an der Rote-Warte- Schule auch für andere Grundschulen weiter im Blick haben. Wir werden klären, in wieweit zum Schulbeginn und Unterrichtsende die direkten Anliegerstraßen im Umfeld der Schulen zeitweise verkehrsberuhigt oder für den Durchgangsver - kehr abgekoppelt werden können. Alle Schüler haben das Recht auf einen sicheren Schulweg und wir ein besonderes Augenmerk auf unsere jüngsten Ver - kehrsteilnehmer. Neben guten Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen brauchen wir Spiel - plätze, Bolzplätze wie auch die Skaterbahn als wichtige Aufenthaltsorte, Treffpunkte und Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Seit unserer Regie - rungsbeteiligung ist kein Spielplatz mehr verkauft oder geschlossen worden und jüngst konnten dank unserer Initiative und dem Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger weitere Spielplätze erneuert und verbessert werden. Wir setzen uns für den Erhalt und bedarfsgerechten Ausbau der bestehen Plätze ein. Über Spiel - platzpaten wollen wir erreichen, dass der Bedarf realitätsnah ermittelt werden kann und Schäden schnell gemeldet und behoben werden. Ein Spielplatz-Guide erläutert auf einem Blick die Spielplätze und ihre Ausstattung und gibt damit Eltern einen Überblick über das breite Angebot. Ziel ist, dass alle Mühlheimer Spielplätze eine zeitgerechte und abwechslungsreiche Ausstattung haben. Wir setzen uns dabei explizit für einen Themenspielplatz Feuerwehr ein, damit Kin - der spielerisch an die Kinderfeuerwehr herangeführt werden. Mit dem neuen Konzept wurde 2020 die städtische Jugendpflege zur Jugendför - derung. Ziel ist es, dass nicht nur im etablierten Jugendzentrum Angebote bereitgehalten werden, sondern gerade auch in den Stadtteilen. Hierzu wollen wir die Jugendförderung u.a. mit einem Kleinbus ausstatten, der auch von der Kinder- und Jugendfeuerwehr mitgenutzt werden kann. Für den Stadtteil Läm - merspiel können wir uns gut eine interkommunale Zusammenarbeit mit Obertshausen vorstellen. Die Sanierung des großen Saales mit seinen defekten Außentüren im Jugendzentrum hat für uns einen hohen Stellenwert, um auch wieder mehr kulturelle Veranstaltungen durchführen zu können. Am Herzen liegt uns auch eine funktionierende Schulsozialarbeit, damit Gewalt schon im Vorfeld verhindert wird und Extremismus keine Chance hat. Das Jugendforum, dass pandemiebedingt seit März 2020 nicht mehr stattfinden konnte, muss wie - derbelebt und zeitgemäß ausgestaltet werden. Wir wollen Politik für junge Menschen attraktiv gestalten und zum Mitmachen anregen. Unsere Heimatstadt hat ein soziales Gewissen, das durch viele engagierte Bür - gerinnen und Bürger getragen wird. Wir möchten Sorge dafür tragen, dass Mühlheim eine soziale Stadt bleibt und sich weiterentwickelt. Aus diesem Grunde liegt uns besonders der soziale Wohnungsbau am Herzen. In den ver - gangenen fünf Jahren konnten zahlreiche Projekte der stadteigenen Wohnungs - bau GmbH realisiert werden und neuer öffentlich geförderter Wohnraum konnte beispielsweise an der Lämmerspieler Straße entstehen. Diesen Kurs wol - len wir fortsetzen, allerdings nicht um jeden Preis. Wohnungsbau soll künftig nur noch dort stattfinden, wo die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Eine beson - dere Rolle wird hierbei der (Um-)Bau von weiteren seniorengerechten Wohnungen spielen, damit ältere Mitbürger möglichst lange selbstbestimmt wohnen können. Sehr am Herzen liegt uns der Zusammenhalt der Generationen. Unsere Stadtge - sellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Generationen voneinander lernen und füreinander da sind. Familien- und Generationengerechtigkeit stehen für uns im Zentrum einer christlich-demokratischen Politik. Aus diesem Grunde unterstützen wir besondere Wohnformen, in denen ältere Menschen ein selbst - bestimmtes Leben, etwa nach dem Verlust eines Partners, fortführen können. Gerade für ältere Menschen ist eine wohnortnahe Versorgung mit allem Nöti - gen sehr wichtig. Für die breite Versorgung mit Supermärkten in allen Stadtteilen haben wir die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt. In den kom - menden Jahren wollen wir uns dem Ausbau einer seniorengerechten Infrastruktur weiter widmen. Die von vielen Mitmenschen als problematisch empfundene geringe Dichte an öffentlichen Toilettenanlagen ist einer der Punkte auf unserer Agenda. Wir begrüßen die von Vereinen und Kirchen tradi - tionell organisierte Seniorencafés ebenso wie die jährliche Seniorenfahrt. Der demographische Wandel stellt nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Verwaltung vor neue Herausforderungen, denen wir mit angepassten Bera - tungsangeboten begegnen wollen. Besonders möchten wir hierbei auch Familien fördern, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen und hier Unterstüt - zung für sie bereitstellen. Ebenso wichtig sind senioren- und bedarfsgerechte Bildungsangebote, etwa in der Volkshochschule und im sportlichen Bereich. Hierzu wollen die runden Tische zu zentralen Themen wiederbeleben. Wir wol - len einen mobilen Verwaltungsservice einrichten, da die Stadt keine Außenstel - len der Stadtverwaltung mehr unterhält. Davon sollen insbesondere Bürgerinnen und Bürger profitieren, für die ein Gang in den Bürgerservice eine erhebliche Herausforderung darstellt. In der sozialen Stadt Mühlheim ist die Integration ausländischer Mitbürger ein wichtiger Bestandteil. Mühlheim wurde insbesondere durch die zugewiesenen Flüchtlinge vor enorme Herausforderungen gestellt, die es weiterhin zu meis - tern gilt. Das vor einigen Jahren erarbeitete und verabschiedete Integrations - konzept der Stadt ist nach wie vor ein wichtiger Leitfaden, den es weiterzuentwickeln gilt. Wir wollen Schritt halten und unsere Bemühungen in Integrationsfragen intensivieren. Die Sprachförderung ausländischer Kinder und Jugendlicher ist für uns ein zentrales Anliegen. Wir müssen aber auch verstärkt unsere zentralen Werte auf Grundlage des Grundgesetzes wie beispielsweise Demokratie und Gleichberechtigung vermitteln, damit wir erfolgreich integrie - ren und sich keine Parallelgesellschaften bilden. Fördern und Fordern sind Eckpfeiler eines guten Miteinanders. Der Ausländerbeirat kann dabei eine wich - tige Hilfe sein, wenn er für einen großen Teil der in Mühlheim lebender Menschen mit ausländischem Pass spricht. Die soziale Vereins- und Verbandsarbeit der Behinderten- und Selbsthilfegrup - pen leistet einen wertvollen Beitrag und bedarf unserer besonderen Unterstüt - zung. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Bedürfnisse eingeschränkter Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eine behindertengerechte Gestaltung der Ver - kehrswege sowie der Zugänge zu öffentlichen Gebäuden ist ein Schlüssel zur Mobilität und Selbstständigkeit. In den vergangenen Jahren konnten bereits eine große Anzahl von Bordsteinen abgesenkt werden, um die Überquerung der Straße zu erleichtern. Wir begrüßen, dass bald alle Bushaltestellen umgerüstet werden, um einen ebenerdigen Einstieg zu gewährleisten. Für sehbehinderte Menschen werden bei Baumaßnahmen Leitstreifen in den Gehweg an Kreuzun - gen und Ampeln integriert. Die soziale Stadt lebt von einem Miteinander in Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme. Dafür steht im Besonderen die christlich-demokratische Politik.
MÜHL- HEIMAT